Schulgeschichte 1924 bis 1962
1834 wurde am 3.11. eine "Realschule" mit Schwerpunkt in Latein und Französisch errichtet. Aus ihr ging später das Gymnasium hervor. diese Schule befand sich allerdings in einem Gebäude am Marktplatz.
1924 Im Neubau der "Falkenschule"- dem heutigen A- Bau der Realschule -fand die Volksschule am 11.11. ihre neue Heimat. Die Namensgebung geht auf die Flurbezeichnung "Falkenfeld" zurück. Rektor Gukelberger bezeichnete den Neubau als "eine dringende Notwendigkeit. In keiner Klasse saßen unter 60, in zwei Klassen 112 bzw. 116 Schüler bei 650 Schülern und neun Klassenzimmern.
Die Baukosten betrugen (Inflationszeit) 50 Mio. Mark. Da die Schülerzahlen zurückgegangen waren, beschloss der Gemeinderat schon am 21. 10. die Einrichtung einer Mädchen-Mittelschule mit zunächst zwei Klassen ab Frühjahr 1925, ebenfalls im Gebäude der Falkenschule, um eine Alternative zu der für Mädchen "zu schwer" empfundenen "Latein-Realschule" zu bieten. Aus ihr ging die heutige Realschule hervor. In dieser Schulart war die Schülerzahl gering. Die 2. Klasse der Mädchenmittelschule besuchten nur 20 Mädchen. "Viel Einsatz und Fleiß" wurden erwartet. Die Schule kostete 24 DM pro Monat. Schulbücher musste man sich noch selber kaufen.
1940 wurden in der Mädchenmittelschule, der einzigen im Kreis, in 5 Jahrgängen 142 Mädchen unterrichtet. Der damalige Rektor hieß Bosch 1951 übernahm Dr. Clauss als Nachfolger von Rektorin Berttram (ab 1949) die Regie der Mädchenmittelschule, die auch zeitweilig in die Gebäude der Hartranft- und Eberhardschule ausgegliedert war. Er galt als große Persönlichkeit. Während seiner Dienstzeit setzte er sich für die Umwandlung der Mädchenmittelschule in eine Realschule für Knaben und Mädchen ein, die später erfolgte. 1962 ging er in den Ruhestand.
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